Mit einem Fest auf der Hafeninsel, einer Kund- gebung sowie einer Demon- stration, die um 10 Uhr an der Brunnenaue startet, will das Bündnis gegen Rechts am Freitag seine Stimme erheben.
Stralsund „Wir wollen Flagge zeigen. Und den Einwohnern ebenso wie den Urlaubern sagen, dass Stralsund auch noch ein anderes Gesicht hat als das, was sie möglicherweise am Freitag in der Altstadt sehen“, sagt DGB-Regionalchef Volker Schulz. Als Protest gegen den geplanten NPD-Aufmarsch und als Ausdruck dafür, „dass es Menschen gibt, die anders denken“, organisiert das Bündnis gegen Rechts für den 3. Oktober ein Fest der Demokratie, das auf der Hafeninsel neben der Badenbrücke um 13 Uhr beginnen soll – unter dem Motto „No Nazis, Stralsund stellt sich quer“.
Außerdem organisiert die links Jugend „solid“ eine Demonstration. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr an der Brunnenaue. Von hier aus geht es ab 10 Uhr durch die Hainholzstraße, Vogelwiese zum Heinrich-Heine-Ring, über Mozartstraße, Prohner Straße, Knieperdamm, Sarnowstraße und Fährwall zum Fischmarkt. Darüber informierte gestern Jens Knoop. „Rassismus, Antisemitismus und andere rechtsextreme Sachen haben in der heutigen Gesellschaft nichts mehr zu suchen“, sagt der 18-Jährige. Und dafür wolle man sich in der Öffentlichkeit stark machen.